media.netpr.pl | Samstag, 4 Februar 2012
  • 1

    JUN
    2010
    36 Themensitzungen und über 350 Paneelteilnehmer – Zusammen-fassung des 2. Tages des Europäischen Wirtschaftskongresses 2010
    Kontakt für Medien:

    Marta Stach
    Contacts in English and Polish only
    Imago Public relations
    Dworska 1
    40-584 Katowice
    m.stach@imagopr.pl
    http://www.imagopr.pl
    tel.: +48 32 608 29 85
    mobile: +48 609 808 119

    Gemeinschaften für Wissen und Innovationen, Transport, Finanzen, Ökonomie, Infrastruktur und Sportfinanzierung sowie Gesundheitsschutz sind nur einige der zahlreichen, am 2. Tag des Europäischen Wirtschaftskongresses erörterten Prob-lemen. Am 1. Juni fanden 36 Themensitzungen unter der Beteiligung von über 350 Paneelteilnehmern in Katowice statt. An den Debatten nahmen u.a. Barbara Kudrycka – Ministerin für Wissenschaft und Hochschulwesen sowie Gérard de Nazelle – Direktor des Europäischen Institutes für Innovationen und Technologien teil.

    Zweiter Tag des Europäischen Wirtschaftskongresses 2010 verlief unter dem Zeichen von Diskussionen über breit mit der Energetik verbundene Themen. Detailliert wurde u.a. die Strategie der polnischen Regierung für den Brennstoff- und Energiesektor erörtert, es wurde über die Zukunft des Stromtransportes und -vertriebes in Europa sowie über die energetische Effektivität in den Städten, Regionen und Unternehmen diskutiert. Außerdem erörterten die Teilnehmer wirtschaftliche, aber auch mit dem Transport, der Wasser-, Abwasserwirtschaft und dem Gesundheitsschutz verbundene Fragen.

    Auf der Sitzung, die die Aktivitäten des während des Europäischen Wirtschaftskongresses 2010 festlich eröffneten Programms „Gemeinschaften für Wissen und Technologie“ zusammenfassen sollte, beteiligten sich die Teilnehmer des EWK 2010, darunter u.a. Barbara Kudrycka – Ministerin für Wissenschaft und Hochschulwesen sowie Gérard de Nazelle – Direktor des Europäischen Institutes für Innovationen und Technologien. Sie diskutierten darüber, ob es gelungen ist, die Verschmelzung von Business und Wissenschaft herbeizuführen, sowie dar-über, was heute die Gemeinschaft für Wissen ist.

    Während der in Mittel- und Osteuropa größten, diesjährigen Businessveranstaltung konnte natürlich das Paneel nicht fehlen, das der Attraktivität der Wojewodschaft Schlesien für In-vestitionen gewidmet war. Die Tagung wurde von Bogusław Śmigielski – dem Marschall der Wojewodschaft Schlesien – eröffnet.

    Unter den heutigen Vortragenden waren auch Zbigniew Ćwiąkalski – Minister für Justiz und Generalstaatsanwalt in den Jahren 2007 – 2009 und Roman Rewald – Präsident der Amerikanischen Handelskammer (Rechtsfragen) sowie Günther Oettinger – EU-Kommissar für Energie mit seinem multimedialen Vortrag (Strategien der polnischen Regierung für den Brennstoff- und Energiesektor).
    Während des 2. Kongresstages wurden auch Auszeichnungen für Gewinner des Wettbewerbes der Polnischen Agentur für Unternehmensentwicklung in den Kategorien „Innovatives Projekt“ und „Effektiver Unternehmer“ überreicht. Es fand auch die festliche Eröffnung des Zusammenarbeits- und Unternehmernetzes „Jäger der Business“ statt.

    Die Sitzungen von Dienstag fanden im Hotel Monopol (u.a. Strategien der polnischen Regierung für den Brennstoff- und Energiesektor, Zukunft des Stromtransportes und -vertriebes in Europa), im Hotel Qubus (u.a. Finanzen/Ökonomie, Gemeinschaften für Wissen und Innova-tionen, Recht, Lebensmittelmarkt), im Schlesischen Wojewodschaftsamt (u.a. Finanzen der Selbstverwaltung, Infrastruktur/Bauwesen/Immobilien, Eisenbahntransport), im Hause Biuro Centrum (Kapital für kleine und mittlere Unternehmen / Investitionen im Ministerium für Staatskasse / Dynamischer Gewinn, überdurchschnittliche Entwicklung), im Hause der Regionalwirtschaftskammer (Ostpartnerschaft als internationale Plattform für wirtschaftliche Integration), im Wissenschafts- und Technologiepark Euro-Centrum (Energetik – erneuerbare Energiequellen), im Hotel Angelo (u.a. Innovative Wirtschaft Europas, Wirtschaft in der Krise – Unterstützungsmechanismen für Unternehmer), in der Galerie Rondo Sztuki (u.a. Attraktivität der Wojewodschaft Schlesien für Investitionen) sowie im ING-Gebäude (Internationale Bedeutung von Audit und Prüfung in der öffentlichen Verwaltung) statt.

    Am Mittwoch, dem 2. Juni, dem letzten Kongresstag nehmen die Gäste an Debatten über einzelne europäische Wirtschaftssektoren, darunter über die Automobilindustrie, den Bergbau und das Hüttenwesen sowie über die Flugindustrie, teil.

    Mehr Infos über den Europäischen Wirtschaftskongress 2010 und die detaillierte Tagungs-agenda finden Sie auf der Webseite unter: www.eec2010.eu

    ***

    Aussagen der Teilnehmer des EWK 2010:
    Barbara Kudrycka, Ministerin für Wissenschaft und Hochschulwesen: „Die Forschungen für die Kernenergetik, und nicht nur für sie – auch für neue Energiequellen und neue Energiegewinnungstechnologien aus der Kohle – sind Prioritäten dieser Regierung. Es ist nicht nur durch zusätzliche Finanzierung von den Forschungen, sondern auch durch die Finanzierung bestellter Hochschulfachrichtungen zu sehen. (…) Es scheint zu sein, dass wir optimistisch in die Zukunft blicken können. Wir haben hervorragende Wissenschaftler, die zusammen mit den europäischen und internationalen Wissenschaftlern imstande sind, die raffiniersten wissenschaftlichen Forschungen im Bereich der Energetik und erneuerbarer Energiequellen durchzuführen. Wir investieren in den Forschungen von neuen Wissenschaftlern, aber auch in Studenten und energiebezogene Hochschulstudien. Es scheint zu sein, dass Polen mit der Zeit einer der Spitzenreiter in den Forschungen der erneuerbaren Energie, insbesondere auf dem Gebiet der neuen verfahrenstechnischen Energiegewinnung aus der Kohle werden kann.“

    Bogusław Śmigielski, Marschall der Wojewodschaft Schlesien: „Die Promotion der Wojewodschaft muss ständig und ununterbrochen geführt werden. Die Wojewodschaft Schlesien weist die größten wirtschaftlichen Potentiale in Polen auf, sie ist eine sehr gute Region für das Business. Die Serviceleistungen für Investoren, aber auch die Schaffung entsprechender Bedingungen für das externe Kapital, sind von großer Bedeutung. Meine letzten Erfahrungen aus dem Besuch der Expo 2010 in Shanghai zeigen, dass die behördliche Unterstützung für Unternehmer wichtig ist. Dies gilt insbesondere für Investitionen im Ausland.“

    Dariusz Mioduski, Präsident der Kulczyk Holding: „Wir gehören zu den Verrückten, die investieren. Die Grundlage unserer Aktivitäten ist der Glaube an Vernunft. Nicht vorstellbar ist die Meinung, entweder werde die Energie ein Luxus, oder wir müssen sie abschalten. Durch Investitionen in Milliardenhöhe gehen wir das Risiko ein. Wir wissen die Finanzierung zu gewinnen, während der Krisenspitze erhielten wir 1,5 Mrd. Euro für den Bau der Autobahn A2. Im Norden Polen muss eine große Energiequelle vorhanden sein. Die Analytiker besagen, Unbekannte gibt es viele, wir glauben jedoch daran, dass sich die Situation klären wird.“

    Adam Leszkiewicz, Vizeminister für Staatskasse: „Die Jahre 2005 – 2006 erweckten viele, mit der Privatisierung des chemischen Sektors verbundenen Hoffnungen. Letzten Endes erwiesen sie sich als eine Epoche verdorbener Chancen. Die Konjunktur im chemischen Sektor in den Jahren 2006 – 2007 wurde einfach verpasst. Es wurde zu wenig getan, um sich auf schlechtere Zeiten für diese Branche vorzubereiten, die nach 2007 kamen. Im Endeffekt haben wir heute das Problem, das Interesse der Investoren mit polnischer Chemie zu erwecken. Darauf überlagerte sich die Weltkrise, die mit der Reduzierung des Investitionspotentials resultierte. Am besten wird es von der Tatsache bestätigt, dass lediglich eine wesentliche Investition in diesem Sektor – diejenige in den Niederlanden – in den letzten Monaten zustande kam.“

    Besuchen Sie uns bitte auch unter:
    Facebook: http://www.facebook.com/EECKatowice
    Twitter: https://twitter.com/EECKatowice
    Blip: http://eeckatowice.blip.pl/