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2010Europäischer Wirtschaftskongress 2010 – Zusammenfassung des ersten TagesKontakt für Medien:Marta Stach
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mobile: +48 609 808 119Am Montag, dem 31. Mai 2010 wurde in Katowice der II. Europäische Wirtschaftskongress begonnen. Die größte Businesskonferenz in Mitteleuropa wurde unter der Schirmherrschaft von José Manuela Barroso u.a.: Bronisław Komorowski, Jerzy Buzek, Lech Wałęsa, Waldemar Pawlak, Janusz Lewandowski, Johannes Hahn, Jacek Rostowski sowie Michał Boni inauguriert.
Am ersten Kongresstage wurde u.a. über eine neue Wirtschaftsordnung, Konsequenzen der Finanzkrise in Europa und in der Welt sowie über Energetikpolitik und Klimapaket diskutiert.
An der offiziellen Inauguration des Europäischen Wirtschaftskongresses 2010 (European Economic Congress 2010 – EEC) nahmen Sejmarschall der Polnischen Republik, m.d.W.d.G.b. Präsident der Polnischen Republik Bronisław Komorowski sowie Vorsitzender des Europäischen Parlaments Jerzy Buzek teil. Die Inaugurationsreden hielten auch: Minister und Mitglied des Ministerrates Michał Boni, EU-Kommissar für Regionalpolitik Johannes Hahn, EU-Kommissar für Finanzplanung und Haushalt Janusz Lewandowski, stellvertretender Ministerpräsident und Wirtschaftsminister Waldemar Pawlak, Finanzminister Jacek Rostowski und Präsident der Polnischen Republik in Jahren 1990-1995 Lech Wałęsa.
An zwei thematischen Panels nahmen am ersten Kongresstag fast 30 Redner teil. In der ersten Tagung, die von Roman Młodkowski (TVN CNBC) moderiert wurde, besprachen die Teilnehmer breit die Konsequenzen der Finanzkrise in Europa und in der Welt und auch die Allgemeinheit der neuen Ordnung und Fragen deren Vollstreckung. Über die neue Wirtschaftsordnung in Europa sprachen u.a.: Vorsitzender des Wirtschafsrates beim Vorsitzenden des Ministerrates Jan Krzysztof Bielecki, Chief Executive for Europe, Senior Vice President and Executive Officer, Hitachi Stephen Gomersall, Chief Executive for Europe, ING Group Cesar Gonzalez-Bueno, Aufsichtsratsvorsitzender, Kulczyk Investments Jan Kulczyk und Executive Vice President, Fortum Oyj Per Langer.
Das dominierende Problem des zweiten Themabereiches war das Energetik- und Klimapaket. Die Teilnehmer diskutierten über Probleme des Kampfes mit Klimaänderungen in Bezug auf ihren Einfluss auf die Konkurrenzfähigkeit der Wirtschaft. In der Tagung nahmen u.a.: Umweltminister Andrzej Kraszewski und Unterstaatssekretär in Staatsschatzministerium Mikołaj Budzanowski sowie Vertreter der größten Unternehmen der Energetikbranche, darunter ENEA, Grupa Lotos, PGE Polska Grupa Energetyczna, PKN Orlen, RWE Polska und Tauron Polska Energia teil.
Es wurde auch der dedizierte multimediale Vortrag der EU-Kommissarin für Klima Connie Hedegaard sowie des EU-Kommissars für Energie Günther Oettinger präsentiert.
Am Tagesende wurden im Konzertsaal der Musikhochschule in Katowice die „Kristall-Rosenkohle”, die Preise des Nationalen Kontaktstelle für Forschungsprogramme der Europäischen Union verliehen.
Der erste Kongresstag brachte auch die Debatte zum Thema des Systems des Gesundheitsschutzes.
Den Hauptproblemen im stationären Heilwesen in der schlesischen Woiwodschaft und dem Problem der Finanzierung der Leistungen mit dem Zugang zu Therapien auf gewählten Medizingebieten boten u.a. Direktoren der meisten schlesischen Krankhäuser die Stirn.
Im Wissenschafts- Und Technologiepark Euro-Centrum fand auch ein den Industrieparks und deren Entwicklungsperspektiven gewidmete Panel statt. Einer der zahlreichen Teilnehmer war der Botschaftsrat für Wirtschaft und Handel in Belgien Maxime Woitrin.
Die Montagstagungen des Europäischen Wirtschaftskongresses 2010 in Katowice fanden im Konzertsaal der Musikhochschule in Katowice sowie in Gebäuden von Biuro Centrum und des Wissenschafts- und Technologieparks Euro-Centrum statt.
Mehr Informationen zum Europäischen Wirtschaftskongress 2010 und eine detaillierte Konferenzagenda finden Sie auf www.eec2010.eu
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Andrzej Kraszewski, Umweltminister: Es gibt keinen Rückzug von der Klimaschutzpolitik. Wir können uns einige Zeit lang gegen Zieländerung wehren, nach dem die 20-prozentige CO2-Emission auf 30 Prozent reduziert werden sollte. Wissen wir aber, dass mit 30 Prozent nicht aufgehört wird... Wir brauchen jedoch mehr Zeit als andere. Die Regierung wird unser Interesse darstellen, das genau die Verbindung von CO2-Reduktion mit der Rechnung „Land nach Land” umfasst. Das Postulat realisiert sog. Methode der vergleichbaren Bemühungen. Wir wollen nicht weniger Mühe bei der Reduktion geben. Es ist schwierig zu schätzen, welche Kosten des Kampfes mit Klimaänderungen die Kosten der Industrieproduktion beeinflussen. Wir müssen schon jetzt das ehrgeizige Programm der Änderungen beginnen, die auf Technologien der sauberen Kohlenverwendung, Einfang und Lagerung von CO2 ausgerichtet werden. Der dauernde Krieg mit Klimaänderungen ermöglicht die Einführung der Innovationen, die die Grundlage für die weitere ausgeglichene Entwicklung schaffen werden.Jan Kulczyk: Unsere Stellung und Errungenschaften geben uns das Recht, dass die Welt und insbesondere die internationale Finanzwelt, unsere Region nicht nur als einen der mehreren „Investitionskörbe“ wahrnimmt, und die sich dabei auch des schwerverständlichen Begriffs "der aufgehenden Märkte" bedient. Wir haben uns verdient, nicht nur vom Standpunkt unserer ehrgeizigen Pläne, sondern vor allem unserer realen, messbaren Errungenschaften betrachtet werden. Und es fehlt an diesen nicht. Ich schlage also vor, ab heute nach der alten geprüften Marketingregel "zeichne dich aus oder verschwinde" – die Welt davon überzeugen, dass CEED sind, also die Familie der dynamischen mitteleuropäischen Wirtschaften.
Michał Szubski, Vorstandvorsitzender der PGNiG: Im Laufe des Jahres dürfen wir viermal die Tarifänderung beantragen. Es ist logisch, das zu machen, um dem Markt zu helfen. Die Tarifflexibilität ist für alle günstig. Erstens verursacht sie beispielsweise bei uns nicht die Situation, dass wir das importierte Gas mit Verlust verkaufen. Andererseits gab es Fälle, dass die PGNiG die Gaspreise nicht herabsetzen konnte, weil sie die Zeiträume „nachholen” musste, wenn sie den Rohstoff mit Verlust verkaufte.
Elżbieta Bieńkowska: Die Hälfte des polnischen Bruttosozialproduktes (BSP) im Vorjahr, des BSP, auf den wir so stolz sind, dessen wir uns so rühmen (...) war die undirekte oder direkte Folge der Handlung der Zusammengehörigkeitspolitik. Das, was jetzt wirtschaftlich geschieht, verdanken wir wesentlich der leistungsfähigen, aber vor allem effektiven Geldnutzung, d.h. einer solchen, die uns noch jahrelang Effekte bringen wird.
Janusz Lewandowski: Eine neue Krisenetappe kommt zu uns von Osten. Nicht zufällig kommen die Wörter Krise, Chaos, aber auch das Wort Demokratie aus Griechisch. Und Europa ist schon ohne diese Krise voll von Angst und Verzweiflung. Europa ist ein Projekt für das gute Wetter und die Krise, die wir immer wieder lernen, gebiert neben der Solidarität auch den Egoismus und protektionistische Neigungen. Europa um die Interessenversöhnung der Mitgliedstaaten kämpfend kommt mit der Krise zurecht und übergeht von der "Feuerlöschoperation" zur Prophylaxe. Der Haushalt der Union hat eine neue Rolle des Garanten von Anleihen und umfasst Mechanismen von Stock und Möhre (Methode der Strafe und Preis). Einige Aufsichtsinstrumente über öffentlichen Finanzen der Mitgliedsstaaten können in Zukunft Proteste erregen. Europa braucht aber eine solche Zwangsjacke.
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